„Die Tuwas Genossenschaft bekämpft Arbeitslosigkeit in Selbsthilfe, das beeindruckt mich sehr“, lobte Manfred Rekowski, Präses der Rheinischen Landeskirche. „Sie hilft mit Rat und Tat. Von diesem Genossenschaftsansatz können wir in Kirche und Diakonie einiges lernen.“
Am Freitag, 13. Juli, besuchte Rekowski an läßlich des internationalen Tags der Genossenschaften das Sozialkaufhaus der Tuwas Genossenschaft,  um über die Zukunftspotenziale der Genossenschaftsidee zu sprechen.

In seinem Festvortrag sagte Präses Rekowski vor den zahlreichen Gästen, dass Genossenschaften  zeitgemäße Organisationen sind, um wirtschaftliches Handeln vor Ort zu beeinflussen.

Er erinnerte daran, dass bei Raiffeisen die nachhaltige Bekämpfung der Armut durch gemeinsames solidarisches Handeln vorrangiges Ziel war, und nicht nur durch die Weitergabe von Almosen. So sei die erste Initiative ein „Brodverein“ gewesen, in dem Saatgut gesammelt und verteilt worden sei.

Nach seinen Worten war es richtig, zum 200 Geburtstag von Raiffeisen, an dessen christliche Motivation als gläubiger Protestant zu erinnern.

Präses Rekowski und AufsichtsratIn einem kurzen Begrüßungswort stellte Tuwas Vorstand Rainer Tyrakowski-Freese die Arbeitsfelder und Ziele der Genossenschaft vor, bedankte sich für die Unterstützung der Tuwas Gründung durch die EKIR und resümierte aus Sicht der Tuwas Verantwortlichen: „Die Genossenschaftsidee ist nicht veraltet, im Gegenteil aktuell richtig , viele Menschen wünschen sich ein besseres  Wirtschaftssystem und Unternehmen die Ihre Gemeinwohlverpflichtung wieder entdecken.“

Zum Abschluß der Veranstaltung gab es eine HUDHUD Tasche für Präses Rekowski, als Dank dafür, dass das Projekt der Nähschule Hudhud mit syrischen Schneidern im Nähzimmer Neukirchen von der Landeskirche finanziell in der Startphase unterstützt worden ist.